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Wissenschaftspreis für Professor Markus Seidel

Der Arzt der Pädiatrischen Hämato-Onkologie erhielt in Leoben den „Clemens von Pirquet Preis“, weil seine Forschungs-Publikationen über 300 Mal zitiert wurden.

Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGJK) erkennt den Clemens von Pirquet-Preis jenen Wissenschaftlern zu, deren federführende Publikationen in den vergangenen drei Jahren am öftesten zitiert wurden. Im Fall von Markus Seidel waren es in sieben Publikationen mehr als 320 Zitierungen. Im besonderen waren es die Auswertungen von klinischen diagnostischen Kriterien für Immundefekte, wie sie im Patientenregister der Europäischen Gesellschaft für Immundefeke angewendet werden. Eine weitere besonders hervorstechende Arbeit war jene eine sehr seltene angeborene Störung des Immunsystems. „Ein großer Dank gilt auch der Steirischen Kinderkrebshilfe für die ständige Unterstützung meiner Tätigkeit“, sagt Seidel.

Neben seiner Tätigkeit an der Pädiatrischen Hämato-Onkologie forscht Seidel auf dem Gebiet der Immundefete und Tumorprädisposition. Dazu leitet Markus Seidel mit Unterstützung der Steirischen Kinderkrebshilfe zwei Forschungseinheiten: eine für „Pädiatrische Hämato-Onkologie“ und die Forschungseinheit „Steirische Kinderkrebsforschung, die sich mit Krebserkrankungen und Störungen des Blutes und Immunsystems bei Kindern beschäftigt.