Eine gute
Behandlung
ist nicht
genug.

Baustein für Baustein
ein Fortschritt

In der Zeit extremer seelischer Belastung unterstützt die Steirische Kinderkrebshilfe betroffene Familien im Rahmen der unterschiedlichsten Projekte darin, diese Ausnahmesituation bestmöglich zu meistern.

Sozial schwächer gestellten Eltern wird ein Teil der anfallenden Mehrkosten während der Behandlungsdauer abgegolten.

Das erkrankte Kind muss oft für viele Wochen ins Spital; zumeist begleitet von einem Elternteil. Die finanziellen Zusatzbelastungen durch Fahrt- und Aufenthaltskosten oder den Verdienstentgang eines Elternteils überschreiten nicht selten die Grenzen der Belastbarbarkeit. Hier bietet der Unterstützungsfonds der Steirischen Kinderkrebshilfe eine Überbrückungshilfe für die Zeit der Behandlung.

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Psychologische & psychosoziale Begleitung; konkrete Bewältigungs-Strategien

Drei abteilungseigene Psychologinnen betreuen Patienten und deren Familien während der stationären Akuttherapie und der ambulanten Nachsorge.

Die Diagnose „Krebs“ lässt die Welt zunächst völlig aus den Fugen geraten. Die Verarbeitung der mit der Krankheit einhergehenden Gefühle stellt hohe Anforderungen an Patient wie Familie. In Abstimmung mit dem psychosozialen Team – Ärzten, Pflegepersonal, Ergo- und Physiotherapeuten, Kinderbetreuern und Pädagogen – erarbeiten die Stations-Psychologinnen individuelle Konzepte für die psychologische Begleitung.

Team Psychologische Begleitung

WÄHREND DER AKUTTHERAPIE AUF DER STATION:

Mag. Andrea Mohapp
Klinische Psychologin
Tel: 0316/385-84514
andrea.mohapp@klinikum-graz.at

Mag. Karin Wiegele Klinische Psychologin
Tel: 0316/385-84513
karin.wiegele@klinikum-graz.at

IN DER AMBULANTEN NACHSORGE:

Mag. Christine Fürschuß
Klinische Psychologin
Tel: 0316/385-84498
christine.fuerschuss@klinikum-graz.at

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Spielerische & pädagogische Betreuung; ein ganz „normaler“ Klinikalltag

Eine Kindergärtnerin und zwei Pädagoginnen begleiten die jungen Patienten vom Kindergartenalter bis zur neunten Schulstufe.

Das Leben „danach“ wartet schon! Die Spielestunden bzw. der regelmäßige Unterricht in Abstimmung mit der Stammschule schaffen einen „stabilen“ Alltag während des Klinikaufenthaltes. Die regelmäßigen Leistungsnachweise, die von den Schulen anerkannt werden, und der mögliche positive Schuljahresabschluss sind wichtige Meilensteine am Weg zur Heilung und Rückkehr ins gewohnte soziale Umfeld.

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Survivors machen Mut

Ehemalige Patienten, die die Krankheit besiegt haben, unterstützen die Psychologinnen in der Motivation der Patienten.

Die Survivors, ehrenamtliche Mitarbeiter der Steirischen Kinderkrebshilfe, besuchen nach Absolvierung einer intensiven Ausbildung die Kinder auf der Station, um mit ihnen – je nach Alter – zu spielen, ihnen in Gesprächen Mut zu machen und über eigene Erfahrungen zu berichten. Neben der Krankheit selbst wird dabei zukunftsgerichtet auch das „Leben danach“ thematisiert.

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Hausunterricht, immer am Laufenden

Auch bei längeren Aufenthalten zu Hause wird die Weiterführung des Unterrichts als Heimunterricht solange gewährleistet, bis der Schulbesuch wieder möglich ist.

Während der Therapie oder auch nach Therapieende ist ein Schulbesuch nicht immer gleich möglich. Der von der Steirischen Kinderkrebshilfe initiierte und vom Land Steiermark finanzierte Hausunterreicht wird von den Lehrerinnen der Herkunftsschule durchgeführt. Der problemlose „Anschluss“ an den Wissensstand der Mitschüler ist damit gesichert, der Wiedereinstieg um einiges erleichtert.

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Der Schulkoffer; Willkommen zurück!

Kindergarten-, Klassenkollegen und Lehrer werden mittels „Schulkoffer“ über alle Fragen zu Krankheit, Therapie und Wiedereinstieg ins Alltagsleben informiert.

„Ist Krebs ansteckend?“ Um diese und alle anderen offenen Fragen zur Krankheit selbst und dem Umgang mit dem betroffenen Kind zu beantworten, besucht eine Diplomkrankenschwester Kindergarten bzw. Schule. Immer mit dabei, der Schulkoffer mit Filmen, Büchern, Informationsunterlagen und Anschauungsmaterial.

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Mobile Ambulanz; unterwegs für mehr Lebensqualität

Um Kindern und Jugendlichen die oft belastenden Ambulanzbesuche zu ersparen, werden sie gegebenenfalls auch zu Hause „ambulant“ versorgt.

Die regelmäßigen Ambulanzuntersuchungen während der Therapie stellen für die Kinder aufgrund der oft langen Anfahrts- und Wartezeiten eine zusätzliche schwere Belastung dar. Eine Diplomkrankenschwester fährt daher als „rechte Hand“ des behandelnden Ambulanzarztes drei Mal die Woche zu Hausbesuchen durch die ganze Steiermark. Im privaten Umfeld verliert der „Horror Untersuchung“ schnell seinen Schrecken.

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Moderne Kommunikations­technologie, die Brücke nach „draußen“

Laptop, IPad & Co bilden das Bindeglied zwischen Krankenzimmer und der Welt vor der Kliniktür.

Der Computer ist heute unverzichtbarer Bestandteil im Leben Jugendlicher. Die Verbindung nach „draußen“ sorgt für Normalität auch im Krankenhaus und motiviert zum Durchhalten. Damit die oft Monate lange Therapie keine verlorene Ausbildungszeit ist, haben die Patienten auch die Möglichkeit, den Europäischen Computerführerschein (ECDL) abzulegen.

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„jugend & zukunft“

Junge Erwachsene und ihre Familien erhalten professionelle Unterstützung bei der Berufsfindung und Integration ins Berufsleben.

Im Rahmen des österreichweiten Projektes „jugend & zukunft“ genießen Jugendliche mit oder nach einer Krebserkrankung eine auf sie zugeschnittene, persönliche Lebens- und Berufsberatung. Diese reicht von der Abklärung der physischen bzw. psychischen Leistungskapazität über eine individuelle Karriereplanung bis hin zur Praktikums-, Ausbildungsplatz- bzw. Arbeitssuche und der Begleitung bei der beruflichen Integration.

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